WO SICH DAS LICHT FÄNGT

Von Hand geprägt – Papierarbeiten

Astrid Bergström

26. September – 31. Oktober 2026

Teerausch· Kunsthofpassage Dresden Neustadt

VERNISSAGE
Samstag, 26. September 2026 · 16h

Musikalische Begleitung zur Eröffnung

Erik Satie · Gymnopédie No. 1
Jean Sibelius · Water Droplets

Zur Vernissage wird Tee von Teerausch angeboten

Eintritt frei

Im Rahmen des Neustadt Art Festival 2026 · „Back to the Roots“ 25.- 27.09.

Öffnungszeiten am Festivalwochenende

Freitag 25.09. 11-19h

Samstag 26.09. 11-19h

Sonntag 27.09. 12-16h

IM GESPRÄCH

Digitales Künstlerinnengespräch

Freitag, 30. Oktober 2026 · 11h

Online via Zoom · Anmeldung erforderlich

Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung per E-Mail zugesendet.

Anmeldung: atelier@astridbergström.art

DIE AUSSTELLUNG

Die Natur ist voller wiederkehrender Formen, Strukturen und Muster. Manche erschließen sich erst aus der Nähe, andere verändern sich mit dem Licht und hinterlassen Spuren, die auf ihre Entstehung verweisen.

In ihren von Hand geprägten Papierarbeiten untersucht Astrid Bergström solche Strukturen und übersetzt sie in eine eigene Bildsprache. Durch die Prägung wird das Papier selbst zum Träger der Form. Licht und Schatten lassen die Arbeiten je nach Blickwinkel unterschiedlich erscheinen – Strukturen treten hervor, verändern sich oder entziehen sich beinahe vollständig der Wahrnehmung. Die Prägungen verleihen den Arbeiten eine besondere haptische Qualität. Ihre Oberflächen laden dazu ein, näher heranzutreten, und wecken zugleich den Impuls, sie berühren zu wollen.

Die Ausstellung entsteht aus der Auseinandersetzung mit den Pflanzen, die bei Teerausch als Tee angeboten werden. Bergström studiert dabei die Formen und Strukturen ausgewählter Pflanzen und entwickelt daraus neue Arbeiten. In einem Teil der Ausstellung widmet sie sich der Verwandlung der Pflanze durch den Menschen – vom natürlichen Blatt über seine Verarbeitung bis hin zur erneuten Entfaltung im Wasser.

Die Ausstellung lädt dazu ein, langsamer zu betrachten, näher heranzutreten und die feinen Formen der Natur neu zu entdecken.

DIE KÜNSTLERIN

Astrid Bergström ist Malerin und bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet überwiegend in Dresden. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit den Formen, Strukturen, Rhythmen und Mustern der Natur – mit Linien, organischen Körpern und wiederkehrenden Erscheinungen, die sie in eine eigene Bildsprache zwischen Wiedererkennbarkeit und Abstraktion überführt.

Eine besondere Nähe zur Natur entwickelte sich während einer vierjährigen gärtnerischen Ausbildung in jungen Jahren. Die tägliche Arbeit mit Pflanzen, der Erde und den Zyklen der Natur prägt ihren Blick auf Leben, Wachstum und Veränderung bis heute.

Bergström studierte zunächst an der Hochschule für Musik Dresden und arbeitete als Musikerin und Violinlehrerin. Von 2019 bis 2022 studierte sie Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Seit 2020 liegt ihr künstlerischer Schwerpunkt zunehmend auf der Malerei.

Seit der Geburt ihrer Tochter hat sich Bergströms künstlerische Position zunehmend konkretisiert. Die Auseinandersetzung mit den Formen und Strukturen der Natur bildet dabei einen zentralen Ausgangspunkt ihrer Arbeit und eröffnet immer neue Fragen zwischen Beobachtung, Abstraktion und Wiedererkennbarkeit.

In ihrer künstlerischen Arbeit findet Bergström Ruhe und Kraft. Diese Erfahrung möchte sie auch in ihren Werken spürbar werden lassen – als Einladung zum Innehalten.

WHERE THE LIGHT CATCHES

Hand- Embossed Works on Paper

Astrid Bergström

26. September – 31. October 2026

Teerausch· Kunsthofpassage Dresden Neustadt

OPENING
Saturday, 26. September 2026 · 4 pm

Music

Erik Satie · Gymnopédie No. 1
Jean Sibelius · Water Droplets

Tea from Teerausch will be served at the opening.

Admission free

The exhibition is part of Neustadt Art Festival 2026 · „Back to the Roots“ 25.- 27.09.

Opening Hours During the Festival Weekend

Friday, 25.09. 11 am–7 pm

Saturday, 26.09. 11 am–7 pm

Sunday, 27.09. 12 pm–4 pm

ARTIST TALK

Friday, 30. October 2026 · 11 am

Online via Zoom · Registration required

Access details will be sent by email after registration.

Registration: atelier@astridbergström.art

THE EXHIBITION

Nature is full of recurring forms, structures and patterns. Some reveal themselves only at close range; others change with the light, leaving traces that point to their origins.

In her hand-embossed works on paper, Astrid Bergström explores these structures and translates them into her own visual language. Through embossing, the paper itself becomes the carrier of form. Light and shadow cause the works to appear differently depending on the viewer’s perspective – structures emerge, shift or almost completely withdraw from perception. The embossed surfaces give the works a distinctive tactile quality. They invite the viewer to move closer and at the same time awaken the impulse to touch them.

The exhibition grows out of an exploration of the plants offered as tea at Teerausch. Bergström studies the forms and structures of selected plants using them as the basis for developing new works. The transformation of the plant through human intervention also becomes part of this exploration – from the natural leaf, through its processing, to its renewed unfolding in water.

The exhibition invites visitors to slow down, to look more closely and to rediscover the delicate forms of nature.

THE ARTIST

Astrid Bergström is a painter and visual artist. She lives and works predominantly in Dresden. Her artistic practice explores the forms, structures, rhythms and patterns of nature – lines, organic bodies and recurring phenomena that she translates into her own visual language between recognition and abstraction.

Her particular affinity with nature developed during a four-year horticultural training in her youth. Daily work with plants, soil and the cycles of nature continues to shape her perspective on life, growth and change.

Bergström studied at the Hochschule für Musik Dresden and worked as a musician and violin teacher. From 2019 to 2022, she studied Fine Art at the Hochschule für Bildende Künste Dresden. Since 2020, her artistic focus has increasingly been on painting.

Since the birth of her daughter, Bergström’s artistic position has become increasingly defined. Her engagement with the forms and structures of nature forms a central point of departure for her work and continues to open up new questions between observation, abstraction and recognisability.

Bergström finds calm and strength in her artistic practice. She seeks to make this experience perceptible in her work as an invitation to slow down.