Aschewandel lebt von Veränderung, die sichtbar bleibt. Die Glasur fließt in warmen, erdigen Tönen über den Becher und verdichtet sich an manchen Stellen zu dunkleren Inseln. Dort beginnt sie zu schimmern. Ein feines, fast unerwartetes Iridisieren tritt hervor, je nach Licht und Blickwinkel, wie ein leiser Nachhall der Hitze, aus der dieses Stück entstanden ist.
Dieser Schimmer wirkt nicht dekorativ, sondern wie ein zufälliger Moment, der geblieben ist. Er verleiht der Oberfläche Tiefe und Bewegung und lässt den Becher lebendig erscheinen. In der Hand entsteht das Gefühl, etwas Wandelbares zu halten, etwas, das sich nicht festlegen lässt.
Fakten über den Teebecher
Höhe: 8,3 cm
Durchmesser: 7,9 cm
Volumen: ca. 290 ml
Über Teekeramik-Künstler Hendrik Schöne
Hendrik Schöne ist ausgebildeter Keramiker mit langjähriger Erfahrung. Seit 1997 arbeitet er freiberuflich in der Nähe von Zittau und widmet sich dort leidenschaftlich der Herstellung von Vasen, asiatischem Essgeschirr sowie Teekeramik. Eine Besonderheit stellen die Steinzeugmassen dar, für die Hendrik Schöne die einzelnen Bestandteile eigens ausgräbt oder von verschiedenen Lagerstätten bezieht und dann entsprechend mischt. Die verarbeiteten Porzellanmassen stammen aus Australien und England. Die Herstellung der einzelnen Keramiken dauert ca. 4 Wochen und ist von viel Liebe zum Detail geprägt.




















