Grüner Tee

Grüner Tee gilt als wahres Wundermittel. Enthält der Tee durch seine schonende Verarbeitung doch besonders viele sekundäre Pflanzen- und wertvolle Mineralstoffe. Das Wichtigste aber: Grüner Tee schmeckt. Ob kalt oder warm. Ob japanisch gedämpft oder chinesisch geröstet. Mal blumig-mild, mal würzig-herb. Trinkst Du gerne Jasmintee oder bevorzugst Du japanischen Sencha?

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Grüner Tee

Grüner Tee verdankt seinen Namen seinem farblichen Erscheinungsbild im trockenen Zustand. Geschmacklich kann Grüner Tee je nach Anbaugebiet und Herstellungsverfahren sehr verschieden schmecken: Entweder grasig-frisch wie ein japanischer Sencha oder blumig-herb wie ein chinesischer Gunpowder Tee.

Klassische Anbaugebiete von Grünem Tee:

China führt im Bereich der Grünteeproduktion. Sehr bekannt sind besagter Gunpowder Tee sowie der chinesische Klassiker – der Drachenbrunnentee aus dem Ort Lung Ching und blumiger Jasmintee.

Auf Platz 2 folgt japanischer Grüner Tee, der u.a. mit Sencha Tee, Gyokuro, Bancha Tee und Matcha als Endergebnisse sehr vielfältig verarbeitet wird. Doch auch aus Korea und Nepal stammt exzellenter Grüner Tee. Und in afrikanischen Ländern wie Tansania und Ruanda wird zunehmend Grüner Tee in Spitzenqualität angebaut.

Wie wächst Grüner Tee?

Grüner Tee wird aus der Teepflanze gewonnen, die zur Gattung der Kamelien und der Familie der Teestrauchgewächse zählt. Neben der Mutterpflanze Camelia sinensis, die besonders zartes Blattgut hervorbringt und vorzugsweise in China, Japan und Taiwan angebaut wird, gibt es noch zwei weitere Teestrauchvarietäten: Die Camelia assamica und die Camelia cambodia.

Camelia assamica wächst überwiegend in Indien und Sri Lanka, ist sehr robust und bringt ein schönes, kräftiges Aroma hervor (Assam-Tee). Die Camelia cambodia zeichnet sich durch ihre Robustheit und gute Erntemengen aus und und wird für Kreuzungen genutzt. Kreuzungen von Teestrauchvarietäten kommen beim Teeanbau überwiegend zum Einsatz. Für Grünen Tee wird auf Grund des Geschmacks die zarte Mutterpflanze genutzt.

So wird Grüner Tee produziert:

Nach der Ernte der frischen Teeblätter entscheidet die Weiterverarbeitung darüber, ob Schwarzer Tee, Grüner Tee, Weißer Tee, Oolong, Gelber Tee oder Pu-Erh entsteht. Die klassischen Produktionsschritte beim Grünen Tee sind: Pflücken, Dämpfen oder Rösten, Rollen, Trocknen und Sortieren.

Wie unterscheidet sich die Herstellung von Grünem Tee zu Schwarzem Tee?

Im Gegensatz zu Schwarzem Tee, der einen Fermentationsprozess durchläuft, werden die Teeblätter für Grünen Tee direkt nach der Ernte erhitzt. So werden die Enzyme im Blatt deaktiviert. Die Enzymeiweiße gerinnen. Bei der Rollung färbt sich das Blatt nicht dunkel und der austretende Zellsaft sorgt lediglich für die Verbreitung der Aromen. So behält Grüner Tee sein grasig-frisches Aroma. Schwarzer Tee hingegen entwickelt durch das Fermentieren seine dunkle Färbung und kräftig-aromatische Aromen (Freisetzung ätherischer Öle).

Grüner Tee – der Unterschied zwischen geröstet und gedämpft:

Während in Japan zu 99% gedämpft wird, um japanischen Grünen Tee wie Sencha Tee, Gyokuro oder Bancha Tee zu erhalten, rösten die Chinesen ihre Grünen Tees zu 99%. Gedämpfte Grüne Tees entfalten durch das kurze heiße Bedampfen grasig-milde Aromen, während geröstet Grüne Tees wie Gunpowder Tee oder Lung Ching bzw. Drachenbrunnentee in Wok-ähnlichen Pfannen kurz geröstet werden und so blumig-herb erscheinen. Stelle dir einfach vor, wie sich eine gedämpfte Karotte von einer angerösteten unterscheidet. So sieht japanischer Grüner Tee im trockenen Zustand glänzend grün aus, chinesischer Grüner Tee hingegen eher matt grün bis gelblich-bräunlich.

Teeoptik: Chinesischer Gunpowder Tee vs. japanischer Sencha Tee

In China wird Tee traditionell gerne kugelig gerollt. Der Gunpowder Tee verrät seine kanonenkugelige Form schon durch seinen Namen. Einen japanischen Sencha Tee erkennst du an seiner feinen längsgerollten Struktur. Allgemein sieht japanischer Grüner Tee so aus. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Der chinesische Lung Ching wird schwertförmig längs gerollt und japanischer Tamaryokuicha erhält eine gekräuselte Optik. Grob kannst du so aber die Herkunft von Tee neben seiner Farbe anhand seiner Optik einordnen.

Sencha, Gyokuro, Bancha, Matcha – japanischer Grüner Tee im Überblick:

Die Bandbreite an Japanischem Grünen Tee und sehr vielfältig. Neben dem klassisch gedämpften Sencha, sortieren die Japaner ihren Teeblätter zu Bancha Tee, der einen wesentlich höheren Anteil an Blattstängeln aufweist und so etwas milder daherkommt. Für den edlen Gyokuro werden die Teesträucher vor der Ernte beschattet und so besonders süßlich und grün. Auch das Matcha Pulver wird aus beschattetem Grünen Tee produziert. Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche weitere japanische Teesorten. Ausführlich berichten wir in unserem Magazin über die Unterschiede und Besonderheiten der japanischen Grünen Tees.

Jasmintee – Bedufteter Grüner Tee:

Schon im alten China wurde Grüner Tee mit Blüten verfeinert, um ihn so zu beduften und aromatisieren. Der Jasmintee ist wohl einer der bekanntesten bedufteten Teesorten. Fälschlicherweise wird bei diesen Tees aufgrund ihres starken Aromas oft davon ausgegangen, sie wären aromatisiert. Dabei handelt es sich um reinen nachbehandelten Tee. Blütenzusätze wie Jasmin, Gardenien, Orangenblüten, Sweet Osmanthus und Rosen werden den Teeblättern noch vor der eigentlichen Verarbeitung beigemengt.

Nur aus Dekozwecken werden einige Blüten im Tee belassen. Neben Jasmintee werden Dragon Pearls ebenfalls mit der Jasminblüten beduftet. Wie Gunpowder Tee wird der Dragon Pearl zu Kügelchen gerollt. Sweet Osmanthus hingegen wird mit der sogenannten Süßen Duftblume aromatisiert und längs gerollt.

Wie bereitest du deinen Grünen Tee am besten zu?

Wichtig bei der Zubereitung von Grünem Tee ist die Wassertemperatur. 60–70°C sollten dabei nicht überschritten werden. Sonst werden die zarte Blattstruktur und damit die feinen Aromen zerstört.

Gaiwan, Kyusu, Shiboridashi – die traditionelle Teezubereitung:

Wir empfehlen die Zubereitung in einer Kyusu oder Shiborodashi (insbesondere japanischer Grüner Tee) oder in einem Gaiwan (chinesischer Tee) mit der Mehraufgussmethode. So holst du aus deinem Tee alle Aromen und Geschmacksfacetten, die in ihm stecken.